Ringelblume

Noch blüht sie, die Ringelblume. Calendula officinalis, auch Sonnenbraut oder Safranrose genannt. Sie blüht den ganzen Sommer über und hinterlässt am Ende kleine halbkreisförmige Samen, mit denen sie sich selbst aussät, um auch im nächsten Sommer überall hervorzusprießen. Gelb, orange, mit heller oder dunkler Mitte, einfach oder gefüllt und je nach Bodenqualität klein oder sehr groß. Das gesamte blühende Kraut hat Eingang in die Küche und in die Heilkunst gefunden. Die Blüten sind essbar und sehr dekorativ. Auch im Tee macht sich Ringelblume hervorragend, wenn der etwas langwierige Trocknungsprozess gelungen ist. Wenn man nicht gerade eine generalisierte Allergie gegen alle Korbblütler hat, ist die Ringelblume frei von Allergenen und praktisch nebenwirkungsfrei einsetzbar. Und was kann sie? Sie wirkt wundverschließend, entzündungshemmend, immunsystemstärkend, mindert Ödeme, ist antibakteriell und antiviral. Ringelblume kann innerlich und äußerlich verwendet werden. Die Ringelblumensalbe aus den Blütenblättern ist berühmt und einfach herzustellen. Spätestens jetzt sollte man damit beginnen.

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